
Ägypten - Abu Simbel
Neben den Pyramiden von Giza, ist Abu Simbel wohl
das am höchsten anerkannte Symbol des pharaonischen Ägypten für moderne
Besucher.
Wie konnten die Altägypter diese gigantische Statuen und Tempeln aus
hartem Bergstein aushauen? Warum hat ein Pharao mehrere Monumente für
sich selbst gebaut und warum waren mehrere von ihnen so weit von der
Hauptstadt von Altägypten entfernt?
Die Ton und licht Schow in Abu Simbel wird sie in
die Zeit der Pharaonen, versetzen durch melodische Musik wird die alte
Welt um sie wiedererscheinen, die Schau besteht aus Zwei Projektionen
auf den Tempeln, die ihnen zeigen, wie diese damals ausgesehen haben,
das Programm wird in mehreren Sprachen präsentiert mit der Hilfe von
Hörgeräte. Es ist eine einmalige Erfahrung, die sie nicht vermissen
sollten und die ihren Besuch nach Abu Simbel zu eine lebenslange
Erinnerung machen wird.
Abu Simbel liegt 280 km weit an der Westbank des Nils im sogenannten
Nubia. Dieser Ort wurde von Ramses dem Zweiten – auch Ramses der Große
genannt –im fünften Jahr seiner langen Herrschaft entdeckt, er könnt ihn
nicht vor seinem 25. Jahr als Pharao vollenden.
Hier sind die 4 gigantischen Kolossalstatuen Ramses des 2. Zu
besichtigen. Die Tempel von Abu Simbel drohten aufgrund der Errichtung
des Assuan Hochdammes in den Fluten des Nasseres zu versinken. Sie
wurden daher in den 60er Jahren innerhalb von 4 Jahren geteilt und
anschließend 180 Meter weiter landeinwärts wieder Aufgebaut.
Abu Simbel enthält die schönsten Monumente von
Ramses dem Großen, die er zerstreut durch Ägypten gebaut hatte, um seine
Macht zu proklamieren.
Die massive Fassade ist in die Begeister eingraviert und zeigt vier
Statuen von Ramses selbst. Jede Statue ist 20 meter hoch. Kleinere
Statuen der königlichen Familie stehen zwischen den vier großen Statuen.
Diese umfassen die Mutter von Ramses seine Frau Nefertari und seine
Söhne und Töchter.
In der Nähe der Statuen befindet sich eine Gedenktafel, gewidmet der Ehe
von Ramses´ Tochter mit dem König der Hittiten. Eine Inschrift über den
Eingang der Fasade sagt :` Ramses der Zweite hat eine Tempel gebaut, im
Berg eingraviert, von der ewigen Kunstfertigkeit, für die Hauptkönigin
Nefertari, denen die suchen, wird die Sonne scheinen.
Innerhalb des Tempels gibt es acht große Statuen, die Ramses in Form des
Gott Osiris baute, die das stämmige Dach stützen.
Nachdem die Besucher durch die Halle, die die verschiedenen Ritualzimmer
enthält, durchgwandert haben, erreichen sie den berühmtesten Teil des
Innerntempels: ein heiliges Zimmer mit einem kleinen Alter und vier
Statuen von Ramses als verschiedene Gottern. Der Tempel war so präzise
entworfen, dass zwei mal im Jahr, in Oktober und Februar, die
Morgensonne ihre herrliche Strahlen im kleinen Heiligitum ausstrahlte
und die Gesichter der vier Statuen ausleuchtet.
Südlich vom Haupttempel befindet sich ein kleiner Tempel, welche der
Frau von Ramses, Nefertari und der Göttin Hathor gewidmet ist.
Mit der Ankündigung des Hochdammbaus in Assuan, war Abu Simbel stark
davon bedroht, ein Heiligtum, unter Wasser zu werden. Bilder der
gigantischen Statuen erschienen auf den Vorderseiten der Zeitungen
überall auf der ganzen Welt. Niemand wollte die Statuen im Wasser des
Nils versinken sehen. Die Rettung von Abu Simbels begann im 1963 durch
ein Projekt zwischen Ägypten und UNESCO. Mit Kosten von ungefähr 36
millionen Dollar, wurden die Statuen und Tempel zu einem höheren Platz
transportiert, wo sie den Sonnenschein jeden Morgen wieder begrüßen
können.
Wie andere Stätte in Ägypten, hat abu Simbel bis zu der Zeit in
wunderbarem Zustand überlebt. Als die Griechen diesen Platz im 6 Jahr.
vor Christus besuchten, waren die Sandhaufen so hoch, dass sie die Knie
der Ramses Statue überdeckt hatten.
Als die Reisende Amilia Edward Abu Simbel im Jahre 1873 besuchte, war
der Platz so fesselnd, dass er sie außer Atem Ließ :
Es war wundervoll, jeden Tag aufzuwachen und ohne den Kopf von Kissen zu
heben, diese wunderbare Reihe von riesigen Gesichtern, am Himmel
gegenüber zu sehen. Sie erschienen überirdisch im Mondschein, aber das
war noch nichts im vergleich mit ihrem Erscheinen im Grauen der
Morgendämmerung.
Zu dieser feierlichsten aller 24 Stunden des Tages, trugen sie einen
strengen und fatalen Ausdruck, der nicht weniger als entsetzlich
beschreiben werden kann.
Während der Himmel sich erwärmte, wurde dieser schreckliche Anblick
durch ein schüchternes Lächeln ersetzt. Ein Erröten wie das Aufstehen
des Lebens selbst. Für einen Moment lang, sahen sie so aus als würden
sie glänzender lächeln, als ob sie total verwandelt waren.
Dann kam ein Aufflammen, wie von selbst. Es war das erste
augenblickliche Aufflammen der sich erhebenden Sonne, es dauert weniger
als eine Sekunde dann waren Berg, Fluss und Himmel in beständiges
Tageslicht gebraucht, die Riesen-bloß Riesen jetzt –saßen gelassen und
reglos in dem offenen Sonnenlicht. Jeden Morgen bin ich rechtzeitig
aufgewacht, um diese unermessliche Zeit täglich mitzuerleben.
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